Voices | Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Mit performativen Aktionen durchbrachen verschiedene Künstlerinnen in der späten DDR die engen Grenzen des offiziellen Kunstbetriebs. Ihre Arbeiten waren subversiv, flüchtig, radikal körperlich und sind heute wichtige Zeugnisse künstlerischer Selbstermächtigung. Die Ausstellung "Aus der Reihe tanzen. Aktionskünstlerinnen in der DDR" (Albertinum, 17. Mai – 23. November 2025) hat diesen Positionen mehr Sichtbarkeit verschafft. Hier präsentieren wir Video-Interviews, die als Zeitzeuginnen-Berichte im Rahmen der Ausstellung entstanden sind.
Dass Caspar David Friedrich für seine Gemälde umfangreich auf Skizzen zurückgriff, die er in der Natur und vor den Gemälden anderer Maler angefertigt hatte, ist bekannt. Wie war es ihm aber möglich, Elemente aus diesen Skizzen vergrößert auf die Leinwände zu bringen? Unsere Restauratorinnen sind dieser Frage nachgegangen.
Durch die Programmreihe "ostZONE" im Rahmen der Sonderausstellung "Revolutionary Romances? Globale Kunstgeschichten in der DDR" entstand im Albertinum ein offener Raum für gemeinsame Gespräche, Fragen und Erinnerungen an das Leben in der DDR und im heutigen Ostdeutschland. Beim Stadtspaziergang durch die Neustadt „Die Neustadt zwischen Hanoi und Havanna“ lud Dr. Hussein Jinah Teilnehmende in den Spätshop ein, in dem er arbeite und erzählte von seiner Geschichte und seinen Zielen: Frieden, Zusammenhalt und Gewaltlosigkeit in der Gesellschaft zu fördern.
Der etwa 20-minütige Film „Ein weites Feld. Grüne Rückzugsorte ostdeutscher Künstlerinnen“ von Susanne Altmann entstand 2023 in vier ostdeutschen Gärten und zeigt, wie Systemverweigerung auch aussehen konnte. Vier Künstlerinnen schufen sich jeweils ländliche Refugien, in denen sie inspiriert und unbeobachtet arbeiten konnten und eigene Netzwerke knüpften. Mit Erika Stürmer-Alex, Amrei Bauer für Annemirl Bauer, Christa Jeitner und Christine Schlegel.