Von seinen Anfängen als mittelalterliche Burganlage um 1220, über seine prächtige Erweiterung unter Kurfürst Moritz und später durch Friedrich August I., (der Starke), bis zu seiner fast vollständigen Zerstörung im Februar 1945: Heute entdecken wir das Residenzschloss nicht als einen Ort, der eine Zeitepoche konserviert, sondern als ein Ort, der durch die Jahrhunderte galoppiert und sich als Museumsquartier präsentiert. In ihm spiegeln sich Sachsens ruhmreiche Jahre ebenso wie seine Niederlagen, die Schrecken der Kriege, und über allem die Schönheit der Kunst. Ein Ort der Geschichte(n) eben… Während einige Räume originalgetreu mit der ursprünglichen Technik rekonstruiert wurden, treten andere modern in Erscheinung.
Die Semperoper, der Zwinger, die Frauenkirche und mittendrin: Das Residenzschloss. In der Dresdner Altstadt reiht sich ein architektonisches Highlight ans andere. Dabei ist heute kaum mehr vorstellbar, dass das Residenzschloss erst seit einigen Jahren wiederaufgebaut ist. Denn bei den Bombenangriffen auf Dresden im Februar 1945 war es fast vollständig ausgebrannt – nur ein Teil des Historischen Grünen Gewölbes sowie die Kellerräume blieben unversehrt.